Mit dem Kaffee fing alles an.

Zumindest für Ben Hoyer. Auf einer Kaffeeplantage in Guatemala merkte er, dass er die freundschaftliche Beziehung, die er zum örtlichen Kaffeebauer aufgebaut hatte nutzen wollte, um in seiner Heimatstadt etwas zu verändern. Was er in Orlando gründen wollte, war aber mehr als einfach nur ein FairTrade-Café. Er wollte eine Botschaft senden. Gib dich nicht zufrieden mit deiner Stadt, mit der Welt, wie du sie vorfindest. Lass dich nicht lähmen, wenn die Aussichten auf Veränderung eher bescheiden sind. Daraus ist innerhalb von drei Jahren das Downtown Credo entstanden, ein extrem schicker Laden, in dem man unglaublich guten Kaffee bekommt, am Ende aber selbst entscheidet, wie viel man dafür bezahlen will. Abends verwandelt sich das Kaffee dann in eine Bühne für Songwriter oder einen Hörsaal für Design-Kurse. Meaning – Impact – Community. Auf diesen drei Säulen ruht das Konzept von Credo. Neben dem non-profit-Vertrieb von fairem Kaffee fördert Credo soziale Unternehmensgründungen und Projekte in Orlando und bringt Menschen dazu, ihre Kreativität zu entdecken und dadurch Gemeinschaft zu bilden.

Achja, eine Kirche hat Ben nebenbei auch noch gegründet. Was ihn bei Credo antreibt, erzählt er hier:



Life is worth living. I refuse to merely exist. I pursue a life of meaning and purpose, fulfillment and joy. The world is not yet as it ought to be. Neither is my city. Neither am I. Yet, I reject apathy and despair. I engage the world, my city, and myself to make an impact for good. I am not alone. I press through narcissism, isolation and self-sufficiency striving to live in authentic community.

Ben Hoyer über die Idee von Credo


Wie viele gute Storyteller hat Ben mit seiner eigenen Geschichte angefangen – und ist doch nicht dabei geblieben. Er wollte, dass auch andere von ihrem Credo erzählen. Dazu stellt er ihnen drei Fragen: Wie hat Credo dich verändert? Wie hoffst du deine Stadt zu verändern? Wie hoffst du die Welt zu verändern?